Facebook und das beeindruckende Wachstum

Facebook wächst weiter gewaltig. Beeindruckend ist nicht nur die derzeitige Verbreitung in Österreich und der Schweiz, sondern auch die monatlichen Wachstumszahlen in Deutschland. Gerade für Deutschland gilt: kein Ende in Sicht.

Zur Orientierung:

Zur Verdeutlichung verweise ich auf Frankreich und Italien. In Frankreich gab es im März 2010 bereits über 17 Millionen Mitglieder. Dies macht 1/4 der Gesamtbevölkerung (65 Millionen Einwohner) aus. 

Italien hat eine Penetration von 27%, ergibt rund 16 Millionen italienische Mitglieder.

Deutschland wird ebenfalls, meiner Meinung nach noch in 2010, eine Penetration von 25% (20,5 Millionen Mitglieder) erreichen - 9,1 Millionen Mitglieder sind es derzeit (11%).

Weder Sommerloch, noch Frau Aigner oder gar die VZ-Gruppe sollten Facebook einen größeren Dämpfer verpassen. 

Was bedeutet es für Unternehmen im deutschsprachigen Facebook-Raum?

Mehr Reichweite ist klar, aber auch mehr Kontrollverlustängste seitens der Brands. Die Angst vor Fehlern macht noch behäbiger.

Dies kann sich auch in der Ansprache der User widerspiegeln, weg vom "Du" und hin zum "Sie".

Facebook wird seinen Playground-Charakter, trotz immer neuer Widgets, langsam verlieren. Wir sind also momentan in einer Übergangsphase zwischen "wir versuchen mal was auf Facebook" und dem Bedürfnis nach einer weiteren weißen Weste im Internet.

 

 

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Scribd via Markus Stein.

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